Kirchengemeinde Södel Melbach

Konfirmation in Södel in Zeiten von Corona

Wie kann man mit 21 Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Zeit der Corona Pandemie eine würdige und vor allem sichere Konfirmationsfeier unter Beachtung der Hygienevorschriften und der Abstandsregelungen gestalten?

Mit dieser Frage beschäftigte sich der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Södel seit fast einem halben Jahr. Da sowohl Kirchengemeinde als auch Eltern großes Interesse an einer Konfirmation in diesem Jahr hatten, galt es unter schwierigen äußeren Bedingungen nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, die für alle akzeptabel waren und eine würdevolle Konfirmationsfeier ermöglichten. Die Södeler Kirche kam als Ort für die Konfirmation nicht in Frage, da sie für die zu erwartenden Menschen zu klein ist. -Man einigte sich schließlich darauf, am Sonntag, dem 20.9. 20, zwei Konfirmationsfeiern in einem Zelt vor der Kirche zu feiern, die Teilnehmerzahl pro Konfirmandin und Konfirmand stark einzuschränken und ein Hygienekonzept zu erstellen, das die Sicherheit aller Besucher garantierte.

Beim Zeltaufbau halfen die Eltern am Freitag, dem 18.9. tatkräftig mit und gaben Listen mit den Namen Ihrer Familienmitglieder ab, so dass der Kirchenvorstand eine entsprechende Bestuhlung nach den Abstandsregelungen vornehmen konnte. Manche Frage blieb wegen der Teilnehmerbeschränkungen bis zum letzten Moment spannend, beispielsweise ob die Konfi-Teamerinnen teilnehmen durften. Pfarrerin Marburger konnte erst am Samstagabend Entwarnung geben und die Teamerinnen übernahmen ganz kurzfristig Schriftlesung und Teile im Fürbittengebet.

Trotz aller Schwierigkeiten im Vorfeld waren es zwei sehr gelungene Konfirmationsgottesdienste, die von Pfarrerin Julia Marburger und Pfarrer Lars Stephan vorbereitet und geleitet wurden. In ihrer als Zwiegespräch gestalteten Predigt hatten die beiden Geistlichen einige Steine organisiert und verglichen einen Hausbau mit dem Bau des Glaubens durch die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Der Vorsitzende des Södeler Kirchenvorstands, Erwin Pieh, gratulierte den neu Konfirmierten und hieß sie in der Kirchengemeinde willkommen. Angelehnt an eine Schiffsmetapher wünschte er den Konfirmandinnen und Konfirmanden stets ein festes „Glaubenstau“ für ihren Lebensweg.

Musikalisch begleitet wurde der Festgottesdienst vom Evangelischen Posaunenchor Södel und Melbach und der Organistin Gundula Kellinger.

Zum Schluss bedankte sich Pfarrerin Marburger bei allen, die an den Festgottesdiensten mitgewirkt haben und spendete der Gemeinde den Aaronitischen Segen.

Der Kirchenvorstand Södel dankt Pfarrerin Marburger und Pfarrer Stephan sowie allen Mitwirkenden für einen wirklich besonderen Gottesdienst, den auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie deren Eltern sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

Gottesdienst - Ja wir sind verwundbar

Wann gibt es wieder gemeinsame Gottesdienste in der Kirche?

Vielleicht haben Sie sich in den letzten Tagen gefragt, ab wann wir wieder gemeinsame Gottesdienste in der Kirche feiern können. Denn ja, es stimmt, von Seiten der hessischen Landesregierung ist das Versammlungsverbot für gottesdienstliche Zusammenkünfte gelockert worden.

Eine Bedingung dafür war, dass unsere Landeskirche EKHN dem Land Hessen umfassende Hygiene-Regelungen vorgelegt hat, unter denen Gottesdienste ermöglicht werden können. Diese sehen neben den allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen viele weitere Schutzmaßnahmen vor, wie z.B. die großflächige Desinfektion der Räumlichkeiten, den Verzicht auf Gemeindegesang, die Begrenzung der Teilnehmendenzahl, die Dokumentation der Anwesenden, uvm.

Aufgabe der Kirchenvorstände in Södel und in Melbach wird in der nächsten Zeit sein, genau zu prüfen und verantwortlich abzuwägen, ob und wie und wann Gottesdienste unter Einhaltung dieser komplexen Schutzmaßnahmen wieder möglich sein werden. Während dieser Zeit des Prüfens und des Abwägens finden weiterhin dieVideo-Gottesdienste statt, die Sie über YouTube ansehen können.

Der Kirchenpräsident unserer Landeskirche EKHN hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es auch eine gute verantwortliche Entscheidung sein kann, wenn eine Kirchengemeinde ihre Kraft weiterhin auf mediale Gottesdienst-Formate konzentriert, wenn so der bestmögliche Schutz für die Menschen vor Ort gewährleistet wird.

Eines ist jetzt schon klar: auch wenn wir demnächst wieder zusammen vor Ort Got- tesdienst in der Kirche feiern können sollten, dann wird sich das anders gestalten und auch anders anfühlen, als vor Corona!

Bis es so weit ist, bitten wir Sie als Gemeindeglieder um die erforderliche Geduld und auch um Ihr Gebet für unsere Kirche!

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Ihre Pfarrerin Julia Marburger

 

Ostersonntag Gottesdienst

Denk an mich

Was für eine Verschwendung?

Gemeinschaft im Kerzenschein

Einer trage des anderen Last - 2.Videoandacht

Mach mit!

Liebe Gemeindeglieder!

Als Christen und Christinnen sind wir miteinander verbunden.

Ab Morgen läuten daher um 19:00 Uhr in Södel & Melbach für 10 min die Glocken.

In vielen anderen Gemeinden läuten ebenso wie bei uns die Glocken.

Wir stellen als Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit eine Kerze ins Fenster und verbinden das mit einem Gebet für die Menschen, die es jetzt ganz dringend brauchen und schließen es mit einem Vater Unser!

Ich bin dabei sie auch?

Bleiben SIe behütet,

Pfarrerin Julia Marburger

Regelungen zu Bestattungen!

Liebe Gemeindeglieder von Södel & Melbach,

die Corona- Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen im
öffentlichen und privaten Leben machen auch im Bereich der Bestattung
folgende Schritte notwendig:

Bestattungen können zur Zeit nur noch unter freiem Himmel am Grab stattfinden, da die Trauerhallen uns nicht zur Verfügung stehen. Die Zahl der Trauergäste ist begrenzt auf den engsten Familienkreis, wie z.B. Angehörige ersten Grades.

Die Kirchenglocken läuten zu Beginn der Bestattung, so dass sich Gemeindeglieder im Gebet mit den Trauernden verbinden können. Wir fordern Gemeindeglieder also ausdrücklich dazu auf, Bestattungen in der jetzigen Situation nicht zu besuchen.

Ein öffentliches Gedenken auf dem Friedhof wird es geben, wenn die Corona-Pandemie weitgehend überwunden ist.

Wir sind uns bewusst, dass das sehr schmerzlich ist. Aus Gründen der gegenseitigen Sorge füreinander sind diese Einschränkungen zur Zeit aber unumgänglich.

Bleiben Sie behütet,

Ihre Pfarrerin Julia Marburger

Ein Meter Abstand - Videoandacht am 15.März