Kirchengemeinde Södel Melbach

Taufe:

„Fürchte dich nicht! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein!“

In der Taufe ruft uns Gott bei unserem Namen und wir werden auf seinen Namen getauft. In der Taufe kommt Gott uns Menschen nah und sagt „Ja“ zu uns. Dieses „Ja“ von Gott begleitet uns ein Leben lang, in den hellen und in den dunklen Stunden unseres Lebens. Die Taufe ist für Christ*innen daher von zentraler Bedeutung und der Beginn eines christlichen Lebensweges. Aus diesem Grund feiern wir bei einer Taufe einen Festgottesdienst in der Gemeinde. 

Mit der Taufe wird der Mensch Christ*in und somit Mitglied der Kirche. Die Taufe ist ein Sakrament und fast alle christlichen Kirchen erkennen die Taufe gegenseitig an. Jeder Mensch kann nur einmal im Leben getauft werden. Mit der Taufe gehen bestimmte Rechte und Pflichten einher, ein/-e Jugendliche/-r kann konfirmiert werden und später Taufpate oder Taufpatin werden. Getaufte haben Anspruch auf kirchliche Segenshandlungen, wie z.B. die Trauung oder die Bestattung, zudem können sie sich im Kirchenvorstand ihrer Kirchengemeinde engagieren. Als Eltern und Paten/ Patinnen erklären Sie sich einverstanden, dass Sie Ihr Kind dabei unterstützen, Erfahrungen mit dem christlichen Glauben zu machen und es bis zur Konfirmation auf diesem Weg verantwortlich zu begleiten.    

Trauung

Glückliche Paare empfinden ihre Liebe als ein Geschenk des Himmels – als etwas, das ihnen anvertraut ist und wofür sie dankbar sind. Viele möchten darum nach einer Zeit des Kennenlernens heiraten und eine eigene Familie gründen. Zu dem momentanen Glück kommt dann die Entscheidung für den gemeinsamen Lebensweg.

Wenn Sie sich entscheiden zu heiraten, geben Sie Ihrer Liebe eine Richtung und ein Ziel. Gerade heute, wo Liebe und Glück so vergänglich erscheinen, setzen Sie ein Zeichen gegenseitigen Vertrauens. Mit der Hochzeit, der kirchlichen „Trauung“, vertrauen Sie darauf, dass Gott Ihre Beziehung bejaht und stärkt. Im Traugottesdienst empfangen Sie Gottes Segen für Ihren gemeinsamen Lebensweg. Die segnende Handauflegung als Zeichen für den Zuspruch Gottes gibt Ihnen Kraft und Zuversicht – auch zum rechten Tun. Zugleich wählen Sie einen besonderen Rahmen für den „schönsten Tag Ihres Lebens“. Dieser Gottesdienst anlässlich der Eheschließung ist auch ein öffentliches Versprechen als Paar und Familie miteinander zu leben.

© Multimediaredaktion ekhn.de

Bestattungen

Dem Tod wohnt ein Schrecken inne, dem sich niemand entziehen kann. Er nimmt Menschen von uns, die uns lieb sind, und führt uns vor Augen, dass wir vergänglich sind. Doch nach christlichem Verständnis behält der Tod nicht das letzte Wort. Der Glaube gibt Kraft dem Tod zu begegnen und die christliche Hoffnung reicht über den Tod hinaus.

Die Evangelische Kirche hält Worte, Bilder und Lieder bereit, die über die Jahrhunderte immer wieder Menschen getröstet haben. Sie spenden ihnen bis heute im Angesicht des Todes Hoffnung und Zuversicht. Sie geben Kraft, um Abschied zu nehmen. Sie helfen, die Zeit der Trauer zu überstehen.

Die Pfarrerin oder der Pfarrer bieten Begleitung beim Abschiednehmen an. Sie erinnern daran, dass der Macht des Todes die Kraft des christlichen Glaubens entgegensteht.

Wenn ein Mensch stirbt, ist es tröstlich zu erfahren, dass sich dieses Leben nun erfüllt hat. Der Verstorbene kehrt zurück zu Gott, der alles Leben erschaffen hat. Entsprechend wird in der kirchlichen Trauerfeier der Verstorbene in Gottes Hand übergeben. Ängste und Sorgen um ihn können abgestreift werden, denn wir Menschen können darauf vertrauen: Bei Gott sind die Verstorbenen gut aufgehoben. 

© Multimediaredaktion ekhn.de